
Bericht zum Fliegenfischerkurs am Bünzbach – Ein Tag voller Faszination und Entdeckung
Am Samstag, dem 16. August 2026, fand bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze der Fliegenfischerkurs des Aargauischen Fischereiverbands (AFV) an der idyllischen Bünz bei Möriken-Wildegg statt. Neun motivierte Teilnehmende, begleitet von zwei erfahrenen Instruktoren und drei engagierten Helfenden, tauchten einen ganzen Tag lang in die faszinierende Welt des Fliegenfischens ein.
Einführung in eine besondere Fischereitechnik
Nach der herzlichen Begrüssung durch den AFV und einer kurzen Einführung ins Thema begann der praktische Teil: erste Wurfübungen mit der Fliegenrute. Unter freiem Himmel, geschützt von Sonnenschirmen und umgeben von der Natur, lernten die Teilnehmenden die Grundlagen dieser eleganten Fischereitechnik kennen. Die Stimmung war locker, neugierig und lernbereit – ein idealer Rahmen für Anfänger.
Gemeinsames Mittagessen und Theorieblock
Zur Mittagszeit wurde gemeinsam gegessen: selbstgemachte Salate, Grilladen und kühle Getränke sorgten für Stärkung und Erfrischung. Danach folgte ein spannender Theorieblock über Ruten, Schnüre und Köderarten – von Trockenfliegen über Nymphen bis hin zu Streamern. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Tipps zur Auswahl der richtigen Ausrüstung für unsere heimischen Gewässer.
Besondere Momente am Wasser
Ein Highlight des Tages war die Demonstration einer speziellen Wurftechnik – dem sogenannten „schottischen Rollwurf“ – die für viele ein Aha-Erlebnis darstellte. In der letzten Stunde zeigte der Instruktor direkt im Bünzbach die verschiedenen Wassertierchen, die als Nahrung für Fische dienen. Anschliessend durften die Teilnehmenden selbst ausprobieren, wie sich die Schnur und der Köder (ein Wattekneuel) auf dem Wasser verhält und mit der Strömung tanzt.
Fazit: Begeisterung und Vorfreude auf mehr
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: „Ich bin überrascht, wie viel ich gelernt habe“, „Das möchte ich bald ausprobieren“ und „Ich habe richtig Freude am Fliegenfischen bekommen“ waren nur einige der begeisterten Stimmen. Mit einem breiten Grinsen verabschiedeten sich die Teilnehmenden gegen 15 Uhr – erfüllt von neuen Eindrücken und dem Wunsch, bald wieder ans Wasser zu gehen.
Der AFV plant bereits eine Wiederholung im Jahr 2026 – möglicherweise mit getrennten Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene, inklusive echter Fangmöglichkeit. Wer also Lust hat, eine ruhige, naturverbundene und technisch anspruchsvolle Fischereiform kennenzulernen, sollte sich diesen Termin vormerken.
Fliegenfischen ist mehr als nur Angeln – es ist ein Erlebnis für Körper und Geist. Komm mit ans Wasser und entdecke es selbst!
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🐟 Fliegenfischerkurs am Bünzbach – Ein Tag voller Entdeckungen!
Am 16. August 2026 fand unser Fliegenfischerkurs bei traumhaftem Sommerwetter an der Bünz bei Möriken-Wildegg statt. Neun Teilnehmende, zwei Instruktoren und drei Helfer tauchten gemeinsam in die Kunst des Fliegenfischens ein – mit viel Neugier, Freude und Kameradschaft.
🎣 Highlights des Tages:
- Praktische Wurfübungen für Anfänger
- Theorie zu Ruten, Schnüren und Ködern
- Demonstration der „schottischen Überrollwurftechnik“
- Entdeckung der Wassertierchen im Bünzbach
- Übung direkt im Gewässer mit Wattekneueln
🍽️ Selbstgemachte Salate, Grilladen und kühle Getränke sorgten für Stärkung und gute Gespräche.
💬 Stimmen der Teilnehmenden:
„Ich bin positiv überrascht!“
„Ich habe richtig Freude am Fliegenfischen bekommen.“
„Das möchte ich bald ausprobieren!“
📸 Fotos folgen – und ja: 2026 gibt’s eine Wiederholung! Vielleicht sogar mit echtem Fischfang für Fortgeschrittene.
👉 Du willst dabei sein? Dann bleib dran – Fliegenfischen verbindet Natur, Technik und Entspannung wie kaum eine andere Freizeitaktivität.
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Wurftechniken
🏴 Schottische Wurftechniken beim Fliegenfischen
1. Rollwurf
- Ursprung: Häufig in schottischen Flüssen mit dichter Ufervegetation verwendet.
- Merkmal: Die Schnur wird nicht in der Luft „geladen“, sondern über das Wasser „gerollt“.
- Vorteil: Ideal bei wenig Platz hinter dem Werfer.
2. Spey Cast
- Ursprung: Vom River Spey in Schottland.
- Typen: Single Spey, Double Spey, Snap-T, Circle Cast.
- Merkmal: Die Schnur wird in einer flüssigen Bewegung über das Wasser geführt, ohne Rückwurf in die Luft.
- Vorteil: Besonders effektiv mit Zweihandruten und bei großen Flüssen.
3. Underhand Cast (auch „Scandinavian Style“)
- Verwandt mit Spey Cast, aber mit kürzeren Bewegungen und oft mit Shooting Heads.
- Merkmal: Schnelle, kraftvolle Würfe mit minimalem Rückraum.
- Vorteil: Sehr effizient bei Wind und für große Distanzen.
4. Snap-T / Snap-Z Cast
- Teil der Spey-Techniken, aber oft als Trickwurf gelehrt.
- Merkmal: Die Schnur wird mit einem schnellen „Snap“ in Position gebracht.
- Vorteil: Ermöglicht Richtungswechsel ohne großen Aufwand.
🎣 Warum sind diese Techniken besonders?
- Sie stammen aus Regionen mit engen Flussläufen, viel Vegetation und wechselhaftem Wetter – also Bedingungen, die auch in Mitteleuropa oft vorkommen.
- Sie ermöglichen präzises und kraftvolles Werfen, ohne viel Platz hinter dem Werfer.
- Sie sind ideal für Lachs- und Forellenfischerei in Flüssen.


