EU PARLAMENT FORDERT DRASTISCHE REDUZIERUNG DES KORMORANBESTANDES – UND DIE CH?

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Die Schweiz besser keine Kormoran-Insel aus Anglersicht.. (Bild: Pixabay)

Bewegung in Sachen Kormoran: Europäisches Parlament fordert drastische Reduzierung des Kormoranbestandes in Europa

Kormoranbestände drastisch reduzieren

Mit Beschluss vom 12. Juni 2018 fordert das Europäische Parlament die EU-Kommission auf: „gemeinsam mit den Mitgliedstaaten Maßnahmen zu ergreifen, die die Kormoranbestände mit allen Mitteln drastisch auf ein derartiges Maß reduzieren, dass einerseits die Bestandserhaltung der Kormorane gewährleistet wird und andererseits keine Bedrohung für andere Arten entsteht und Schäden in den betroffenen Aquakulturen abgewendet werden.“ Dem Beschluss war eine intensive Befassung mit der Situation der Fischzucht in Europa vorausgegangen.

Ganzer Artikel und spannende Fakten und Zahlen auf der Seite des DAFV hier.

Aber wie reagiert die Schweiz?

Da scheint in der EU tatsächlich etwas Bewegung reinzukommen. Was bedeutet dies aber für die Schweiz? Wird sie die Insel der glückseligen Kormorane? Im Artikel des DAFV kommen bei Aussagen wie dieser: «Die Regulierung des Kormorans sollte so selbstverständlich sein wie die Regulierung von Schwarz- und Rehwild» einem gleich mehrere Gedanken in den Sinn. Zuallererst ist es doch ein kluger Satz, welcher die Realität aufzeigt, dass herzige Rehe ohne Probleme und Aufschrei der Bevölkerung geschossen werden dürfen und dies deshalb bei schwarzen Vögeln auch umsetzbar sein müsste. Soweit so gut. Nur darf die Schweiz dann hoffen, dass nicht der gleiche Effekt eintritt, wie bei den Nationalparks, wo das Wild diese Schutzzonen intuitiv zu nutzen weiss. Deshalb ist von den Verbänden und dem Schweizerischer Fischerei–Verband (SFV) eine frühe Involvierung gefordert, damit rechtzeitig ein Massnahmenpacket mit den relevanten Stellen ausgearbeitet werden kann.

Wir vom AFV bleien dran und halten Euch auf dem Laufenden.

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